Veranstaltungen / Archiv - Palästina-Forum-Nahost

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Veranstaltungen

Hier finden Sie Veranstaltungen des Palästina-Forum-Nahost der letzten Jahre, chronologisch geordnet


„Weitere Mahnwachen:


  • 28.03. 2015, 13.00 – 17.00 Uhr anlässlich des Tages des Bodens Zusammen mit der Palästinensischen Gemeinde in Hessen e.V.
  • 20.09. 2014, 13.00 – 17.00 Uhr „Gaza nicht vergessen!“
  • 07.09. 2014, 13.00 – 17.00 Uhr „Gaza nicht vergessen!“
  • 30.08. 2014, 13.00 – 17.00 Uhr, „Gaza nicht vergessen!““



Mahnwache am 23.08. 2014 auf der Zeil

„Beendet die Belagerung von Gaza“ war das Stichwort für die Mahnwache des Palästina-Forum-Nahost, Frankfurt/M. am 23.08. 2014. Verteilt wurde ein Flugblatt (Autor Abi Melzer). Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, „einen bereits im Juli 2010 vom Bundestag einstimmig gefassten Beschluß (Drucksache 17/2328) endlich umzusetzen, auf eine sofortige Aufhebung der Blockade des Gazastreifens und eine Verbesserung der humanitären Lage in Gaza hinzuwirken. Eine Spendensammlung für die Deutsch-Palästinensische medizinische Gesellschaft e.V. erbrachte 175.- €, das Geld wurde bereits überwiesen. Aufmerksamkeit erregte die um einen Meter verbreiterte 10 Meter lange Leinwandbahn „Über 2000 Ermordete in Gaza   -  Zeichen setzen    -   Gegen das Vergessen“, auf der vor allem Frauen und Kinder ihre Fußspuren hinterließen und mit Äußerungen wie „FreeGaza“ oder „Too much blood and no peace in Gaza“ ihre Solidarität zum Ausdruck brachten. Rund um den Stand informierten und diskutierten 4 Stunden lang Mitglieder des Palästina-Forums, verstärkt durch Palästinagruppen, die sich einige Tage zuvor zur Gründung eines neuen Netzwerks Rhein-Main in Wiesbaden getroffen hatten. Daneben wurde am Brockhausbrunnen durch Mitglieder der Palästinensischen Gemeinde Hessen mit vielen Fotos über die unvorstellbaren Zerstörungen in Gaza informiert und dür einen Waffenstillstand und das Ende der Blockade geworben. Beide Stände fanden zustimmende, ja sogar dankende Beachtung. Da unsere Flugblätter nicht ausreichen, musste nachkopiert werden. „Wofür sind die Flugblätter? Für die Aufhebung der Gefangenschaft der Menschen in Gaza?“ fragte die Frau im Copyshop. „Die Kopien kriegt Ihr kostenlos.“(IR)




Erstes Treffen von Palästina-AktivistInnen aus dem Rhein-Main-Gebiet

Am 21.08. 2014, 19.00 Uhr fand in Wiesbaden ein erstes Treffen von Palästina-AktivistInnen aus dem Rhein-Main-Gebiet statt. Ziel ist eine bessere Vernetzung und gegenseitige Unterstützung der verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen in unserer Region. Anwesend waren VertreterInnen von Initiativen aus Marburg, Mainz, Wiesbaden und Frankfurt/M. In einem ersten Schritt tauschten wir uns darüber aus, welche Aktionen und Aktivitäten bei den Gruppen anstehen. In einem zweiten Schritt wurde zusammengetragen, was die Teilnehmenden sich von einer Vernetzung erwarten. Mehrheitlich wurden ganz konkret Informations- und Materielaustausch sowie Unterstützung bei größeren Aktionen genannt. Zunächst soll versucht werden, den Kreis zu erweitern und einen gezielten Informationsaustausch zwischen den Gruppen zu realisieren.
Das nächst Treffen findet am 23.09. 2014, 18.00 Uhr im Ökumenischen Zentrum Christus Immanuel, Beethovenplatz 11-13, 60325 Frankfurt/M. statt.
Wir freuen uns über zahlreiches Kommen Interessierter und Engagierter. (D.R.)



Bericht der Mahnwache vom  07. und 09.08. 2014

Am 07. und 09. 08. 2014 hielt das Palästina-Forum-Nahost Mahnwachen am Brockhausbrunnen auf der Zeil.
Am 7.8. galt es, Unterschriften unter einen Offenen Brief an den Oberbürgermeister, Peter Feldmann, zu sammelt. Feldmann hatte den Menschen in Tel Aviv angesichts der Raketenangriffe der HAMAS die volle Solidarität der Frankfurter Bürger versichert, ohne auch nur mit einem Satz auf die Situation im Gazastreifen und das Leider der dort Lebenden einzugehen. Solche Einseitigkeiten geschehen „Nicht in unserem Namen“, dokumentierten die Unterschreibenden ihre Haltung. Insgesamt konnten an dem Tag 203 Unterschriften gesammelt werden, die dem OB übermittelt wurden.
Am 9.8. stand die Mahnwache unter dem Motto „ Wir trauern um die Ermordeten in Gaza“. Zum einen konnten Passanten einen Offener Brief an die Bundeskanzlerin und den Außenminister unterzeichnen. Die Bundeskanzlerin und der deutsche Außenminister werden darin aufgefordert, „alles in ihrem Möglichkeiten stehende zu tun, um den Menschen in Gaza wie auch in der Westbank und Ost-Jerusalem ein Leben in Freiheit und Würde zu sicher“. Die Unterschriftenaktion fand großen Anklang. Desgleichen eine weitere Aktion: eine 10 Meter lange Leinwand wurde unter dem Motto „2000 Tote – Spuren sichern – Gegen Vergessen“ von den Passanten mit ihren eigenen Fußspuren besetzt. Die Leinwand  fand viel Zustimmung, besonders unter Frauen und Kindern, die ihren Fuß gegen das Vergessen auf die Leinwand setzten und ihre Spuren mit „Free Gaza“, „Peace for Gaza“, „Too much blood in Gaza“ und ihren Namen signierten.
Ganz in der Nähe, auf der Konstabler Wache, fand eine weitere, von Aitak Barani verantwortet Mahnwache der Gruppe „Zusammen e.V.“ statt. In einer Ausstellung unter dem Motto „Freiheit für Gaza“ wurde unter anderem „im Gedenken an die Opfer in Gaza“ eine Liste aller ermordeten Kinder präsentiert.

Weitere Mahnwachen wurden am 14. und 16. 08. gehalten, letztere zusammen mit der Palästinensischen Gemeinde Hessen und dem Verein „Zusammen e.V., bei denen unter anderem weitere Unterschriften unter den Offenen Brief an die Bundesregierung gesammelt wurden.

Da Israel die Blockade Gazas kaum schnell aufheben wird, werden wir unsere Mahnwachen jeweils am Samstag zwischen 13.00 und 17.00 Uhr fortsetzen. (I.R.)





Filmreihe „Zerreißproben“

Seit Januar 2014 läuft die Filmreihe „Zerreißproben“, eine Kooperation des Palästina-Forum-Nahost FFM mit dem Ökumenischen Zentrum Christuskirche und der Ev. Filmjury (W. Schneider-Quindeau). Die ersten drei Filme liefen als Ergänzung des Beiprogramms der Ausstellung „Jaffa“ des Bibelhaus Erlebnis Museums, Frankfurt/M.

Die Filme werden im Ökumenischen Zentrum Christuskirche jeweils um 19.00 Uhr (Eintritt frei) gezeigt. Eine Ausnahme bildet  Five Broken Cameras von Ernad Burnat und Guy Davidi, der im Naxoskino am 11.11. 2014 und zwar um 19.30 Uhr läuft (mit Eintritt).

Nächster Film :

„Private" von Saverino Constanzo (2003)
 Mittwoch, 17.9. 2014


Der Film ist eine surreale schwarze Komödie, in welcher der Tag eines Palästinensers aus Nazareth erzählt wird. Seine Freundin lebt mehrer Checkpoints entfernt in Ramallah. Sie darf ihn nicht besuchen. Verhaltensmuster, Irrläufe und viel Zwischenmenschliches werden in ihrer Komik sichtbar. Poesie, Witz und Liebe trotzen den Widerwärtigkeiten des Alltags.


Weitere Film der Reihe:

„Mauer" von Simone Bitton (2004)
 Mittwoch, 8.10. 2014

„5 Broken Cameras" von Emad Burnat und Guy Davidi (2011)
Achtung: Vorführung im Naxos-Theater um 19.30 Uhr (mit Eintritt)
 Dienstag, 11.11. 2014

„Liebe Grüße aus Nahost" von Stefanie Landgraf + Johannes Gulde (2012)
Mittwoch 10.12. 2014


Ökumenisches Zentrum Christuskirche
Beethovenplatz   Frankfurt   Westend
Veranstaltende: Pfarrer Werner Schneider-Quindeau (Ev. Filmjury), Dr. Ingo Roer (Palästina- Forum-Nahost), Pfarrerin Gisela Egler-Köksal (Ökumenisches Zentrum Christuskirche)


Ausstellung zu Israels Administrativhaft:

Trotz Israels systematischer Anwendung von Administrativhaft und den damit einhergehenden Rechtsbrüchen erfährt diese Problematik kaum Aufmerksamkeit in der deutschen Öffentlichkeit. Daher erscheint es uns vom Palästina-Forum-Nahost notwendig, die vom Handala e.V. in Kooperation mit zwei Studentinnen der Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg entwickelte Ausstellung zu dieser Thematik in Frankfurt/M. zu zeigen, um die Öffentlichkeit über diese Menschenrechtsverletzungen Israels gegen PalästinenserInnen zu informieren und den in Administrativhaft sitzenden Häftlingen eine Stimme zu verschaffen .

In der Ausstellung wird erklärt, wie Israel Administrativhaft praktiziert, inwiefern ihre Anwendung internationales Recht bricht und wie sich diese Form der Haft auf die palästinensische Bevölkerung in den besetzten palästinensischen Gebieten auswirkt.

Geplant ist, die Ausstellung noch vor den Sommerferien 2014 in Frankfurt/M. zu zeigen. Gesucht werden noch geeignete Räumlichkeiten, was nach unseren Erfahrungen mit Harald Fiedler (DGB) und der Nakba-Ausstellung, sowie der Anfrage bei „Faites votre jeu“ (selbstverwaltetes Kulturzentrum im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld) nicht einfach ist.

Nachstehend die Begründung der Ablehnung unserer Anfrage durch Anna Arthur / „Faites votre jeu“ per E-Mail am 02.03.2014

Vor zwei Wochen waren zwei Vertreterinnen von euch bei uns im selbstverwalteten Kulturzentrum Klapperfeld auf dem Plenum mit einer Anfrage. Diesbezüglich wollen wir euch nun mitteilen, dass wir die Ausstellung des Vereins Handala E.V. zur Administrativhaft in Israel nicht im selbstverwalteten Kulturzentrum ehemaliges Polizeigefängnis Klapperfeld zeigen wollen. Dieser Entscheidung liegt eine Diskussion im Plenum vom 25.02.2014 zugrunde, deren Argumentation wir euch hier darstellen wollen.

Auseinandersetzungen mit den Formen staatlicher Repression zu führen ist für uns im Klapperfeld eine Thematik, die uns für unsere politische Tätigkeit an diesem Ort sehr naheliegt. Daher finden wir eine Auseinandersetzung mit dem Thema Administrativhaft grundsätzlich interessant.
Für die Auseinandersetzung mit der Ausstellung des Vereins Handala zur Administrativhaft in Israel fehlte uns allerdings eine Kenntnis der Ausstellungsinhalte. Dieser Umstand ist aber nicht der Grund für unsere Ablehnung eurer Anfrage. Offen gesagt sind wir nicht bereit weder mit Handala E.V. noch mit dem Palästina Forum FFM eine Ausstellung zur Administrativhaft in Israel und ein damit verbundenes Begleitprogramm in den Räumen des Klapperfeld durchzuführen. Dies aus folgenden Gründen:

Die Positionierungen beider Gruppen zum Nahostkonflikt finden wir problematisch und unvereinbar mit unseren grundlegenden Einstellungen zu politischen Zielen und Zwecken unserer Arbeit im selbstverwalteten Kulturzentrum Klapperfeld.
Die Situation der als Palästinenser_innen lebenden Menschen wird von beiden Gruppen ausschliesslich als Resultat der Politik des Staates Israel verhandelt. Eine historische Einordnung der Bedingungen der Existenz des Staates Israel findet aus dieser Perspektive nicht statt. Zudem erkennen wir, in der Weise wie sich von Seiten beider Gruppen beider auf den Staat Israel und sein Verhältnis zur Situation der Palästinenser_innen bezogen wird, Denkmuster welche antisemitische Stereotype beinhalten.

Auch wenn Handala E.V. keine expliziten Aussagen zur israelischen Politik tätigt, in denen antisemitische Denkmuster auftreten, finden wir bei Handala E.V. implizite Bezüge auf antisemitische Projektionen gegenüber Israel. Handala E.V. bezieht seinen Namen von der Comicfigur des Jungen Handala, der von dem palästinensischen Cartoonist Naji Al-Ali entworfen wurde. Handala E.V. schreibt dazu „'Handala' ...ist ein Sympbol für die palästinensische Machtlosigkeit gegen die Besatzung Israels."
Wir haben uns Comics von Al-Ali angesehen, die auf www.handala.org zu finden sind und stellen fest, die Comicfigur Handala stellt sich vor allem als Botschafter einer Deutung des Geschehens in Israel und Palästina dar, die auf antisemitischen Stereotype zurückgreift.
Einige Beispiele dieser Cartoons und ein vergleichender Blick auf die Geschichte antisemitischer Karikaturen – machen dies eindeutig: Mit Davidsternen markierte Figuren werden ausschliesslich mit hakigen Nasen porträtiert. In anderen Bildern wird die Durchsetzung einer UN-Resolution als Fußballspiel dargestellt, doch das Erreichen des Ziels, der Torschuss ist verhindert einmal durch eine Mauer, einmal durch ein Spinnennetz in deren Mitte sich jeweils ein Davidstern befindet. In einem weiteren Bild wird die selbe UN-Resolution als Cremetube dargestellt, die Comicfigur Handala tritt auf die Tube und stellt dar: Aus der Tube kriecht eine Schlange, die mit Davidsternen markiert ist. Müssen wir dazu wirklich noch etwas sagen? Die Symbolisierung von Juden als Ungeziefer, ist ein klassisches Bild aus der Geschichte des Antisemitismus; die Rede von der Macht der Juden oder in diesem Fall gleichgesetzt – Israels über die Politik der Vereinten Nationen ist eine Idee, die dem Wahnsinn derer entspringt, die sich antisemitisch die Welt deuten.
Auch wenn sich die Bilder selbst auf der Homepage von Handala E.V. nicht wiederfinden, halten wir deren Bezug auf die Figur Handala für problematisch. Eine Auseinandesetzung mit dem Antisemitismus in den Comics scheint nicht stattzufinden bzw. keine Relevanz für Handala E.V. zu haben.
Ebenso problematisch finden wir eine einseitige Thematisierung der Situation der Palästinenser_innen und des Konflikts im Nahen Osten in den Veranstaltungen des Vereins Handala E.V. Hier erkennen wir ausschliesslich eine Thematisierung der Politik Israels. Eine Auseinandersetzung mit den anderen politischen Kräften welche die Situation der Palästinenser_innen bestimmen, scheint nicht in der Perspektive des Vereins Handala zu liegen. Was ist eigentlich mit der Situation linker oder sonstwie emanzipatorisch eingestellter Menschen die unter der Herrschaft der Hamas-Milizen leben? Was ist mit der Situation der Menschen in den Flüchtlingslagern in Jordanien, denen dort grundlegende Rechte vorenthalten werden? Gehört die Auseinandersetzung mit der Situation dieser Menschen nicht zur Sache einer Propalästinensischen Gruppierung in Deutschland?

Auch beim Palästina Forum Nahost müssen wir eine Nähe zu antisemitischen Weltanschauungen feststellen. Das Palästina Forum lässt auf seiner Homepage unkommentiert Aussagen Dritter über einen Vergleich des Staates Israel mit dem rassistischen Apartheidsystem Südafrika stehen: „'Auch wenn Südafrika, im Gegensatz zu Israel, nie geplant hatte, die schwarze Bevölkerung aus dem Land zu vertreiben, so war es doch ein rigides, grausames und effizientes System der Rassentrennung und Diskriminierung eines anderen Volkes. Ähnlich, vielleicht aber raffinierter und hinterlistiger, ist das israelische System.' (aus dem Vorwort von Abraham Melzer, Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden)". Den Vorwurf sich antisemitischer Stereotype zu bedienen muss sich schliesslich auch ein jüdischer Publizist gefallen lassen. Hier wird nicht nur die Apartheid in Südafrika verharmlost. Es wird auch der Politik Israels ein bösartiger Charakter zugeschrieben. Müssen wir denn noch expliziter auf die Nähe dieser Charakterisierung zu antisemitischen Projektionen verweisen? Für uns ist das eindeutig: Eine Nichtkommentierung solcher Aussagen von Seiten des Palästina Forum Nahost ist auch ein Kommentar aus dem wir nur eine stillschweigende Zustimmung zu diesen Aussagen lesen können.

Wir könnten unsere Beispiele noch fortsetzen. Wir denken allerdings, dass diese Beispiele als symptomatisch für die in den beiden Gruppen vorherrschende Weltanschauungen gelesen werden können. Bezeichnend hierfür bleibt für uns auch die Äusserung einer Vertreterin des Palästina Forum Nahost in unserem Plenum, mit welcher sie die israelischen Behörden in Bezug auf die Adminstrativhaft mit der deutschen SS gleichsetzte.

Wenn Antisemitismus so leichtfertig in die eigene Sicht auf die Geschehnisse auf der Welt – insbesondere in Israel und Palästina Eingang finden kann, und eine Auseinandersetzung damit offenbar nicht stattfindet, sehen wir keinen Grund den beiden Gruppen Vertrauen in ihr Selbstverständnis zu geben, das mit unseren grundlegenden Einstellungen zu politischen Zielen und Zwecken unserer Arbeit im Klapperfeld vereinbar wäre. Für uns gehört dazu die Bereitschaft zur Reflexion auch des eigenen Selbstverständnisses in Bezug auf herrschaftsaffirmative Ideologien, wie u.a. Antisemitismus, Homophobie und Rassismus. Diese wäre für uns eine Grundlage einer sachlichen Auseinandersetzung mit der Thematik Adminstrativhaft in Israel, zu natürlich auch konträre Positionen gehören. Beim Palästina Forum Nahost und bei Handala E.V. hat so scheint es uns solche Reflexion keine wirkliche Relevanz.

Unser Eindruck schließt nicht aus, dass wir uns täuschten. Aber wir haben unsere Gründe dargelegt und die halten wir für stichhaltig. Dennoch bleiben wir nicht ohne Hoffnung, dass unsere Kritik an den Einstellungen, die wir in beiden Gruppen ausmachen, zumindest gelesen wird, vielleicht sogar Diskussionen innerhalb der Gruppen anregen kann.

Das Plenum der Initiative Faites Votre Jeu!


Die Antwort von Abraham Melzer

Sehr geehrte Frau Artur,

da Sie mich in Ihrem Pamphlet namentlich erwähnen, möchte ich auch direkt antworten. Schade nur, dass ich mich wieder mit „antideutschen“ Argumenten auseinandersetzen muss, die absurder und primitiver nicht sein können. Ich bin durchaus bereit mir Vorwürfe anzuhören, wenn diese berechtigt sind und sachlich vorgetragen werden. Ich lege aber keinen Wert darauf von Leuten belehrt und kritisiert zu werden, die nicht wissen wovon sie reden und schreiben. Es wäre schon nützlicher gewesen, wenn Sie Ihre lächerliche Diffamierung mit Fakten und sachlichen Argumenten belegt hätten, statt mir eine Nähe zu „antisemitischen Stereotypen“ vorzuwerfen, die Sie mit keinem Wort und keinem Beispiel belegen konnten. Dass in Südafrika ein Apartheidsystem herrschte ist wohl unbestritten und dass in Palästina ein grausames und effizientes System der Unterdrückung und Diskriminierung der Palästinenser herrscht, weiß inzwischen jedes Kind. Israel kann das selbst mit seinem gewaltigen Propagandaapparat nicht verheimlichen. Dass Sie aber in der Tatsache, dass ich beide Systeme vergleiche eine „antisemitische Stereotype“ sehen, ist weniger mein Problem als Ihres, denn gerade das zeigt mir, dass bei Ihnen und ihresgleichen überhaupt keine Bereitschaft und wahrscheinlich auch keine Fähigkeit zur Reflexion vorhanden sind. Sie beharren immer wieder auf Positionen, die aus dem Lehrbuch der israelischen Propaganda stammen, statt die Augen zu öffnen und zu sehen wie die Lage wirklich ist.

Eine Änderung zum Positiven kann im Nahostkonflikt erst dann erfolgen, wenn das Unrecht eingesehen worden ist, welches man dem palästinensischen Volk getan hat, wenn Leute wie Sie endlich einsehen und anerkennen, dass die Palästinenser anstelle der Deutschen den Preis für den jüdischen Holocaust bezahlt haben. Die Wiedergutmachung, die Deutschland bezahlt hat kann nicht wieder gut machen, dass das Lebensglück der Israelis dadurch erkauft wurde, dass ein anderes Volk, die Palästinenser, totunglücklich wurden. Und ich bin es leid mich mit Menschen auseinanderzusetzen, die niemals in Palästina waren und niemals mit Opfer und Täter gesprochen haben und ihr Wissen nur aus der überaus reichlich vorhandenen zionistischen Propaganda beziehen und das mit einer ziemlich verkorksten Ideologie vermischen, die zu nichts Gutem führt und nicht einmal lächerlich, sondern nur noch traurig ist.

Die Welt um Israel ändert sich täglich und auch Israel ändert sich, aber die blinden und tauben Freunde Israels wollen es nicht wahrhaben. Für sie ist Israel das ewige Opfer, auch wenn es längst schon Täter geworden ist.

Auch Sie scheinen zu jenen Leuten zu gehören, die besser zu wissen meinen, wovon Sie eigentlich nicht die geringste Ahnung haben. Sie geben zu, dass Ihnen eine „Kenntnis der Ausstellung fehlt“, gleichwohl maßen Sie sich an ein Urteil abzugeben, über die Ausstellung, über die Gruppen, die sie ausrichten wollen und nicht zuletzt über mich. Sie können sich vorstellen, dass ich nicht sehr amused bin darüber, dass Sie mich zum Kronzeugen für Antisemitismus machen und auch darüber, dass Sie den Palästina Forum ebenfalls in Ihre Antisemitismus Fantasien einbeziehen.

Sie beklagen sich, dass wir die Situation der „als Palästinenser/innen lebenden Menschen“ als Resultat der Politik des Staates Israel betrachten. Es wundert mich, warum Sie nicht in der Lage sind von Palästinenser/innen zu sprechen. Es sind demnach keine Palästinenser, sondern nur „als Palästinenser“ lebende Menschen. Hier ist schon Ihre Sprache die Verräterin Ihrer Gedanken, als ob es in Wahrheit gar keine Palästinenser/innen gäbe und diese nur unsere Erfindung seien, wir, die wir in „antisemitischen Stereotypen“ denken und wohl auch handeln.

Ich beschäftige mich schon mein Leben lang mit dem Konflikt zwischen Araber und Israelis, ich bin in diesem Konflikt hineingeboren, und da ist es vielleicht möglich, dass mir entgangen ist, wer für die Situation der Palästinenser verantwortlich ist, obwohl mir in der Schule in Israel und später in der Armee sehr deutlich und gründlich beigebracht wurde, dass nur die Palästinenser allein schuldig sein, denn sie sind ja „freiwillig“ geflohen, während wir sie doch gebeten haben zu bleiben. Ich habe später erfahren, dass die Israelis für die Nakba und die Situation der Palästinenser verantwortlich sind. Sie aber wollen sagen, dass die Palästinenser für ihre Lage selber verantwortlich sind, so wie Antisemiten uns weismachen wollen, dass die Juden selber verantwortlich für den Antisemitismus sind.

Ich erkenne es an, dass Sie sich gegen Antisemitismus und Antisemiten engagieren; auch ich mag sie nicht. Aber noch weniger mag ich Philosemiten wie Sie, die Juden lieben weil sie Juden sind und andere Semiten hassen, weil sie keine Juden sind. Ich bin Jude und dazu auch noch Israeli, ich habe sogar in der israelischen Armee gedient und weiß was ich weiß, was auch meine ehemaligen Kameraden wissen und wofür sich immer mehr schämen, auch ich. Wir haben es nicht nötig von Menschen wie Ihnen weißgewaschen zu werden, die nicht dabei waren, als wir nachts arabische Kinder, Frauen und Alte aus ihren Häusern vertrieben und auf Lastwagen verladen haben, um sie mehrere Kilometer entfernt wieder abzuladen, damit sie zu Fuß zurückgehen. Sinn der Aktion, nach Aussage der verantwortlichen Kommandeure war sehr simpel: Ihnen das Leben bitter zu machen, damit sie bald von selbst abhauen. Ihre Schuld, die man ihnen vorwirft, ist, dass sie nicht abgehauen sind.

Sie werfen uns Heuchelei vor, weil wir uns angeblich nicht um die Situation anderer Palästinenser kümmern, die womöglich von der Hamas verfolgt werden oder solche, denen in Flüchtlingslager in Jordanien grundlegende Rechte vorenthalten werden. Als ob Sie und Ihre Freunde sich dafür wirklich interessieren. Wann haben Sie sich um deren Schicksal gekümmert? Und was, wenn deren Schicksal auch eine Folge der Vertreibung und Verfolgung durch die Israelis ist?
Am meisten amüsiert es mich, dass Sie mir den Vergleich mit der Apartheid übel nehmen, Sie sehen in einem solchen Vergleich eine Nähe zu antisemitischen Weltanschauungen. Für Sie, wie für viele Philosemiten Ihrer Art, ist Kritik an Israel bzw. am Zionismus gleich mit „antisemitischer Weltanschauung“ verbunden. Dabei bezweifele ich, ob Sie überhaupt wissen, was Antisemitismus ist und was es bedeutet. Es ist schon absurd und fast auch lustig, dass Sie mir beibringen wollen, was Antisemitismus ist.

Über Antisemitismus sind viele Bücher geschrieben worden aber eigentlich kann man es in einem Satz erklären: Antisemitismus ist Judenhass; wenn man Juden hasst, nur weil sie Juden sind. Aus keinem anderen Grund. Antisemitismus hat nicht mit Kritik an der Politik des Staates Israel zu tun und schon gar nicht mit der Kritik an der von Israel praktizierten administrativen Haft. Auch Kritik am Zionismus hat nichts mit Antisemitismus zu tun. Zionismus ist eine Ideologie, ähnlich wie Nazismus, Kommunismus, Faschismus oder Sozialismus, die ja auch nur Ideologien sind, mit deren Hilfe man Menschen verführt und Gehirne wäscht. Man kann dagegen sein und man kann auch dafür sein. Es geht immer um die Ideologie und nicht um die Menschen, gleichwohl werden Menschen, die solche Ideologien bewundern, von Gegnern bekämpft. Wer also gegen den Zionismus ist, wie ich und meine Freunde und noch viele Israelis und Juden überall auf der Welt, ist nicht zwangsläufig ein Antisemit, genauso wie jeder, der den Nazismus bekämpft hat, nicht zwangsläufig ein Feind aller Deutschen war und ein Antikommunist nicht zwangsläufig ein Feind des russischen Volkes bzw. aller Russen war.
Was haben Sie denn schon für eine Ahnung wie viele verschiedene Gruppierungen es unter den Juden gibt? Als der Zionismus Ende des 19ten Jahrhundert entstanden ist, war nicht einmal ein Prozent der europäischen Juden gewillt dieser Ideologie zu folgen. Erst die Verfolgung der Juden in Osteuropa und später in Mittel- und Westeuropa durch die Nazis, hat viele Juden in die Arme der Zionisten getrieben, wie wohl mehr noch von den Zionisten nichts wissen wollten und nach Nord- und Südamerika geflohen sind.

Sie sollten also zur Kenntnis nehmen, dass Zionismus nicht Judentum bedeutet und Judentum nicht Zionismus.

„Wovon man nicht sprechen kann, darüber sollte man schweigen“, schrieb einst der Philosoph Wittgenstein. Mir scheint es, dass Sie vom Konflikt im Nahenosten lieber schweigen sollten und auch über Vergleiche mit der Apartheid in Südafrika. Oder kennen Sie die Worte von Erzbischof Desmond Tutu, der sich ebenfalls für die Rechte der Palästinenser eingesetzt hat. Ihm werden Sie hoffentlich nicht vorwerfen, dass er Antisemit sei bzw. „antisemitischen Weltanschauungen“ verfallen ist und noch weniger, dass er die Apartheid nicht kennt. Er schreibt: „Mein Besuch im Heiligen Land hat mich zutiefst erschüttert; es erinnerte mich so sehr an das, was uns Schwarzen in Südafrika zugestoßen war. Ich sah die Demütigung der Palästinenser an den Checkpoints und Straßensperren, die leiden mussten wie wir, als uns junge weiße Polizisten der Bewegungsfreiheit beraubt hatten.“
Ich habe die Apartheid erlebt auf der Seite der israelischen Armee, der nach Meinung der israelischen Führung „moralischsten Armee der Welt“, und muss sagen, dass sie brutal und gnadenlos war.

Sie sind empört darüber, dass die „Administrativhaft“ mit der SS verglichen wurde. Was war denn die „Schutzhaft“, in die die SS tausende von unschuldigen Juden, Kommunisten und Homosexuellen genommen hat, anders, als das, was die Israelis „Administrativhaft“ nennen? Wie kann man eine Einrichtung verteidigen und verharmlosen, die inzwischen mehr als zehntausend Menschen in Haft hat, zwölfjährige Kinder, Erwachsene, die nichts getan haben außer sich gegen die brutale und gnadenlose Besatzung zu wehren und alte Männer, die zum Teil schon über zwanzig Jahren auf eine Verhandlung vor Gericht warten?
Sie haben allerdings Recht, wenn Sie Vergleiche mit der SS verurteilen. Vergleiche sind gar nicht notwendig. Die Taten der Israelis sprechen für sich und sind allemal zu verurteilen, auch ohne Vergleich.

Wer soll denn an der misslichen Lage der Palästinenser schuld sein? Ist es nicht so, dass die Juden wegen des europäischen und besonders des deutschen Judenhasses, hungrig und gierig nach einem eigenen Land waren? Ist es nicht so, dass sie schon in dem ersten Zionistenkongress, 1897 in Basel, beschlossen haben Palästina in Besitz zu nehmen? Haben sie nicht schon damals den Slogan ausgerufen und verbreitet: Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land? Ein Slogan, der später von den Nazis übernommen wurde. Aber das Land war nicht unbewohnt, sondern mit mehr als achthunderttausend Palästinensern bevölkert, die in Städten wie Jerusalem, Jaffa, Tiberias, Jericho, Ramallah, Acco, Haifa u.a. und in mehr als vierhundert Dörfer gewohnt haben. Dann kamen die Juden, die von der Landbevölkerung gastfreundlich und friedlich aufgenommen und angenommen wurden, erklärten sich zu „Gottes auserwähltes Volk“, dem das Land vor dreitausend Jahren von Gott persönlich übergeben worden ist, und die Palästinenser, die seit Generationen dort lebten, zu Fremden im eigenen Land. Und es gelang ihnen innerhalb eines halben Jahrhunderts mehr als dreiviertel der Urbewohner zu vertreiben und einen jüdischen Staat zu gründen. Die UN hat 1947 beschlossen ihnen, den Juden, 52% von Palästina zu „schenken“, obwohl sie in der Minderheit waren, und der palästinensischen Mehrheit nur 48%, die 1967 noch auf 22% reduziert wurden. Dabei waren die Palästinenser 2/3 der Bevölkerung und die Juden nur 1/3. Das sind nur Fakten und wer sie nennt ist noch nicht einmal ein Antizionist, sondern einer, der die geschichtlichen Fakten kennt. Im Gegensatz zu Ihnen.

Und da wundern Sie sich noch, warum die Palästinenser darüber nicht amused sind? Würden Sie bereit sein Ihre Heimat an ein anderes Volk zu verschenken, einem Volk dem Sie und Ihr Volk nichts getan haben?
Und wie kommen Sie dazu Israelis, die dieses Unrecht bedauern und beklagen und die die zionistische Expansion Israels und seine ungerechte und völkerrechtswidrige Politik kritisieren, zu verurteilen? Würden Sie auch heute noch behaupten, dass Thomas Mann, sein Bruder Heinrich und viele bekannte und unbekannte Deutsche, die sich gegen die Nazis erhoben und gegen ihre Politik protestiert haben, selbsthassende Deutsche waren, wie es die Nazis getan haben? Die Nazis waren zwar Deutsche, aber nicht alle Deutsche waren Nazis.

Thomas Mann und alle anderen haben die Nazis gehasst, so wie ich und viele andere Israelis und Juden die Zionisten hassen. Zionisten sind zwar auch Juden, aber nicht alle Juden sind Zionisten und deshalb ist es absurd zu behaupten, Antizionismus sei Antisemitismus. Antizionismus ist und bleibt Antizionismus, nicht mehr und nicht weniger. Und es ist nicht unmoralisch und schon gar nicht verboten, Ideologien zu hassen, zumal wenn man moralische Gründe dafür hat, wie es auch nicht verboten ist sie zu lieben, auch wenn man keine Gründe hat, sondern nur von Nationalismus und Fremdenhass zerfressen ist.

Natürlich sieht die rechte, zionistische, israelische Regierung im zivilen Protest gegen ihre Politik keinen Akt der Meinungsäußerung, sondern ein Verbrechen und eine Beteiligung an den Boykottaufrufe gegen israelische Waren steht inzwischen in Israel unter Strafandrohung. Aber wenn der Boykott Südafrikas schließlich zum Zusammenbruch der Apartheidpolitik, nicht Südafrikas, geführt hat, dann darf man auch hoffen, dass der Boykott israelischer Waren und Einrichtungen über kurz oder lang zum Zusammenbruch der zionistischen Apartheidpolitik führen wird, nicht Israels. Oder wie lange soll man zusehen und schweigen, wenn Menschen, die seit Jahrzehnten und Jahrhunderten auf ihrem Land und in ihrem Haus wohnten, plötzlich feststellen müssen, dass ihr Land „judaisiert“ wurde und sie ohne die mindeste Entschädigung alles verlassen müssen?

Die arge Not der Menschen in Palästina, die dort in der Tat als Palästinenser leben und nicht als Juden, zwingt zum Widerstand gegen die inhumane Politik der Zionisten, die über das Land herrschen.
Ihre Reaktion verrät mir freilich, dass es in unserem freien Land, in dem vor dem Grundgesetz die Würde jedes Menschen unantastbar ist, immer noch Menschen gibt, die glauben, dass die Würde mancher Menschen gleicher bzw. anderer Menschen wertlos ist.

Ja, Sie haben Recht, wenn Sie unterstellen, dass der Politik Israels ein bösartiger Charakter zugeschrieben oder gar unterstellt wird. Die Politik des Staates Israel ist rassistisch, nationalistisch, ungerecht und in der Tat auch bösartig, zumindest gegenüber den Palästinensern. Sie wollen es nicht sehen, weil sie eine Antisemiten sind, die die Juden und Israelis liebt und die anderen Semiten weniger. Tatsache ist aber, dass Israel mit dieser Politik immer mehr Freunde verliert, seit einigen Jahren auch immer mehr Juden als Freunde verliert und Israelis als Bürger. Vielleicht ist es das, was Sie und ihresgleichen bezwecken, wenn sie eine solche grausame und unanständige Politik verteidigen.

Ein letztes, vielleicht überflüssiges, Wort zu den Handala Karikaturen. Wenn in den Karikaturen oft der Davidstern auftaucht, dann ist das nicht unbedingt ein Zeichen für Antisemitismus. Der Davidstern symbolisiert im Nahostkonflikt nicht die Gesamtheit der Juden, sondern den Staat Israel, der ja nicht zufällig den Davidstern auf seiner Fahne hat. Es ist Israel, welches mit aller Macht versucht Zionismus und Juden gleichzusetzen, auch wenn viele Juden gar keinen Wert darauf legen und die Palästinenser es nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Sie, die Palästinenser, kämpfen gegen Israel und nicht gegen die Juden.
In den vielen Karikaturen gegen die Nazis kommt auch immer wieder das Hakenkreuz vor. Auch da ging es nicht um Deutschland und noch weniger um das Hakenkreuz, welches ein altes indisches Symbol ist, sondern um die Nazis, die ebenfalls das Hakenkreuz auf ihrer Fahne hatten.

Es sind nicht die Palästinenser, die die Welt antisemitisch deuten, sondern Menschen wie Sie, die die Niederträchtigkeit und Chuzpeh haben, berechtigte politische Karikaturen mit den Karikaturen des Stürmers zu vergleichen. Hier ging es um Rassenwahn und bei Handala geht es um Befreiung, um den Kampf des schwachen und unterlegenen palästinensischen Volkes um Freiheit und Unabhängigkeit. Und wenn man in der Karikatur übertreibt, dann liegt es in der Natur der Sache. Und wenn es um die Macht der Israelis geht, wobei es immer um Israel geht und nicht um die Juden, dann entspringt diese Vorstellung nicht dem „Wahnsinn derer, die sich die Welt antisemitisch deuten“, sondern derer, die unter der Macht der Israelis leiden und sterben. Leute wie Sie sind es, die sich die Welt antisemitisch deuten, die im Kampf eines Volkes um seine Freiheit, Unabhängigkeit und um sein Land eine Judenphobie sieht bzw. sehen will.

Es ist schon merkwürdig, dass ausgerechnet diejenigen, die für die Veröffentlichung der Muhammed Karikaturen eingetreten waren, jetzt plötzlich vor einer Karikatur warnen oder sogar Angst haben. Dafür spricht auch die Tatsache, dass der Erfinder und Zeichner dieser Figur 1987 in London ermordet wurde. Von wem wohl?

Die Figur Handala symbolisiert den Freiheitskampf der Palästinenser und hat nichts mit Antisemitismus zu tun und deshalb haben Vereine wie Handala E.V. oder Palästina Forum es nicht nötig sich mit dem Antisemitismus auseinanderzusetzen, der für sie nicht relevant ist. Vielleicht sollten Sie sich noch intensiver mit dem Antisemitismus beschäftigen, um zu erkennen, dass nicht alles was gegen Israel spricht und handelt auch tatsächlich antisemitisch ist. Man muss wirklich nicht Antisemit sein, um Israels Politik zu kritisieren und Tatsache ist, dass ausgerechnet viele Antisemiten in Deutschland, Frankreich, Holland und anderswo Israel gar nicht kritisieren, sondern bewundern. Denn der Feind meines Feindes ist mein Freund und Israel ist inzwischen auf solche Freunde angewiesen, denn die nicht antisemitischen Freunde werden immer rarer.

Ich bezweifle allerdings ob Sie in der Lage sind das alles zu reflektieren, die Pfade der zionistischen Propaganda zu verlassen und eigenständig nachzuforschen wie es wirklich war. Und ich frage mich wann Sie einsehen werden, dass ich allemal mehr Rechte und Kompetenzen habe mein früheres Land und die Armee, in der ich gedient habe, zu kritisieren, als Sie das Recht haben alles mit banalen und absurden Argumenten zu verharmlosen. Sie werden mir deshalb nicht übel nehmen, wenn ich über Ihren Vorwurf ein Antisemit zu sein nicht einmal lache und es nicht einmal ignoriere.

Abraham Melzer – Jude und Antizionist


         
Und der Kommentar des Palästina-Forum- Nahost FFM.

Hallo an das Plenum des selbstverwalteten Kulturzentrums Klapperfeld,

Eure „Ausführungen“ zum Palästina-Forum-Nahost, zu Handala e.V. und zu deren Ausstellung über Administrativhaft haben wir in unserer Gruppe diskutiert und möchten sie nicht unkommentiert lassen.

Zuerst einmal: wir bedauern die Absage, das ehemalige Untersuchungsgefängnis könnte ein perfekter Ort für eine Ausstellung mit solcher Thematik sein.
Eure Kommentierungen zu Handala e.V. haben wir an den Verein weitergeleitet, sie werden Euch wahrscheinlich gern selber sagen, was sie von derlei „Analysen“. halten. Als Anfragende können wir es allerdings nicht akzeptieren, daß Ihr behauptet, keine Kenntnis der Inhalte der Ausstellung über Administrativhaft zu haben. Wir haben Euch eine vierseitige Darstellung der Ausstellung vorgelegt, dazu den Hinweis auf die Homepage des Vereins. Das beides in Eurem Statement in keiner Weise berücksichtigt wurde, sogar behauptet wird, Euch fehlte ja das Wissen über diese Dinge, scheint uns symptomatisch für Eure Art der Wahrnehmung der Thematik, das gilt auch für die Art, in der über die Comicfigur Handala gehandelt wird: kein Gedanke daran, sie in ihrer Gesamtaussage zu würdigen, stattdessen: ein Herumhacken auf der Verwendung einiger weniger Symbole und Bilder (wobei wir bisher der Meinung waren, daß der Davisstern kein antisemitisches ist sondern ein höchst offizielles Symbol des israelischen Staates ist). Passend zu dieser Selektivität, einer geeigneten und ganz sicheren Methode, dem anderen das nachzuweisen, was man ihm gern unterstellen möchte, ist dann auch, daß Ihr auf das Ende des Cartoonisten Al-Alis, nämlich seiner Ermordung durch einen Mossad-Agenten im Londoner Exil, lieber nicht Bezug nehmt.
Was die zum Ausdruck gebrachte Hoffnung angeht, Eure Kritik am Palästina-Forum-Nahost hätte uns zu Diskussionen angeregt: ja, das ist tatsächlich passiert. Abraham Melzer, der von Euch als ein sich antisemitischer Stereotype bedienender jüdischer Publizist bezeichnet wird, hat seine persönliche Stellungnahme in der Gruppe vorgestellt und für seine Kommentierung viel Zustimmung bekommen. Wir möchten dem nur drei Aspekte hinzufügen.

Zum einen: unsere Positionierung zum Nahostkonflikt findet Ihr problematisch und unvereinbar mit Euren grundlegenden Einstellungen. Wir können nun leider gar nicht erkennen, wo Ihr Euch, obwohl das über unsere Homepage ganz leicht möglich gewesen wäre, über diese kritisierte Positionierung informiert, geschweige denn mit ihr auseinandergesetzt hättet. Als einzigen Beleg führt Ihr einige aus dem Zusammenhang gerissene Bemerkungen von Abi Melzer an, der sicher nicht froh wäre bei dem Gedanken, auf die Mitgliedschaft in unserer Gruppe reduziert zu werden. Auf den Umgang mit seiner Argumentation, d.h. das auch in diesem Zusammenhang angewendete Verfahren: einfach behaupten, was dann als bewiesen gilt, haben wir schon oben hingewiesen).

Zweitens: die Charakterisierung der israelischen Besatzungspolitik den PalästinenserInnen gegenüber als Apartheid, ist inzwischen fast ein Allgemeinplatz. Haltet Ihr Desmond Tutu etwa für einen Antisemiten? Und drittens: Wir diskutieren gern mit allen möglichen Menschen aller möglichen politischen Orientierung (unter anderem bei unseren monatlichen Mahnwachen auf der Zeil), um das auf Augenhöhe tun zu können, wäre es wünschenswert, wenn beide Seiten einen gewissen Informationsgrad einbringen würden. Wir haben leider den Eindruck, daß Ihr stärker im Werten als im Wissen seid und möchten Euch deshalb einige wenige Informationen über die aktuelle Situation ans Herz legen (vgl. Anlage 1 bis 3), zum einen den aktuellen Amnesty International Bericht über das „Wirken“ der israelischen Armee in den besetzten Gebieten (Anlage 1), dazu zur Illustration die Schilderung des konkreten Falls der Exekution eines jungen Palästinensers durch Christa Zubaidi (Anlage 2) und die Kommentierung dieser „Aktion“ durch den wohl kaum des Antisemitismus verdächtigen Gideon Levy, Journalist bei der israelischen Tageszeitung Haaretz.

Eine Schlußbemerkung in eigener Sache: die Behauptung, ich habe die Administrativhaft mit der SS gleichgesetzt, ist so einfach blöd, tatsächlich habe ich Administrativhaft (die der israelischen Staat von den britischen Mandatsbehörden übernommen hat) mit der Schutzhaft im deutschen Faschismus gleichgesetzt (allerdings wurde diese Schutzhaft durch die SS praktiziert).
Wir würden uns freuen, wenn Ihr unsere Antwort auf Eurer Homepage der Öffentlichkeit des selbstverwalteten Kulturzentrums zugänglich machen würdet und sie zum Gegenstand einer weiteren Diskussion machtet.

Im Auftrag des Palästina-Forum-Nahost Frankfurt/M.
Dorothee Roer


Die Antwort von Anna Arthur für Faites Votre Jeu! per E-Mail am 09.04.2014

Hallo Leute vom Palästina Forum Nahost,

Eure ausführlichen Reaktionen auf die Absage eurer Anfrage von unserer Seite haben wir mittlerweile auf unserem Plenum besprochen. Eine Diskussion stellen wir fest, hat zwischen euch und uns nicht stattgefunden. In euren Schreiben lesen wir: Reaktionen auf nicht von uns Gesagtes, Relativierung unserer Kritik, sich wiederholende Faschismusvergleiche. Euer Vorwurf: Wir argumentieren selektiv und betrachten den Handala Comic nicht in irgendeiner Gesamtaussage. Es braucht keine umfassende Würdigung des Werks von Nadji Al-Ali um herauszustellen, dass er in einigen seiner Comics offenbar antisemitische Stereotype gezeichnet hat, und diese Feststellung lässt sich ebenso nicht relativieren werden durch die Bemerkung, dass der Cartoonist später ermordet worden ist. Wir haben eine Sache auf den Punkt gebracht und ihr seit darauf nicht eingegangen.

Ebenso wenig wie Herr Melzer auf uns einging. Er hat viel lieber an Gegner*innen aus der Puppenkiste gebastelt, als er irgendwie feststellte, dass wir Antideutsche und Philosemiten sind, dass wir von Nationalismus und Fremdenhass verblendet sind, und nicht in der Lage sind die Manipulation unserer eigenen Gedanken durch zionistischen Propaganda zu begreifen. Der Antisemitismus, den wir in den Handala Comics und ihn seinen eigenen Vergleich von israelischer Politik mit der südafrikanischen Apartheid feststellten, entspringt wie er sagte unserer eigenen Fantasie. Antisemitismus ist also eine Erfindung, derer die Antisemitismus kritisieren. Vielen Dank, Herr Melzer. Es freut uns immer wieder Menschen zu treffen, die uns besser kennen, als wir selbst. Eine erstaunliche Fähigkeit. Vielleicht sollten Sie darüber mal ein Buch schreiben.

Von einer nochmaligen Wiederholung unserer Kritik wollen wir absehen. Wir sehen keinen Sinn in den Mühen einer weitergehenden Auseinandersetzung mit euren Ansichten.  Da sich, wie wir dem Schreiben von Herrn Melzer ebenfalls entnehmen können, pro-palästinensische Gruppen ausschliesslich gegen israelische Politik, nicht aber gegen Juden als solche richten können sie ja auch nicht antisemitisch denken. Prima. Kein Bedarf an Reflexion auf eurer Seite, das wollen wir anerkennen.

Ihr geht also ganz recht der Annahme, dass das Klapperfeld kein guter Ort ist für Veranstaltungen des Frankfurter Palästina Forums. Wir fragen uns ernsthaft, wie ihr das je anders sehen konntet - und ganz nebenbei, habt ihr wirklich gedacht, mit Faschismusvergleichen unsere Symphatien wecken zu können? Oder war das mehr ein Versuch der Versicherung eines Feldes von Zustimmung oder Ablehnung durch provokantes Auftreten? Naja, wir wollen jetzt nicht Psycholog*innen spielen.

Auf eure Forderung nach einer öffentlichen Dokumentation eurer Antwort auf unserer Homepage wollen wir euch sagen, dass wir nicht bereit sind den Verleumdungen und dem Irrsinn - der von eurer Seite formuliert wurde einen Raum zu geben. Eher denken wir darüber nach eure Schreiben an seriöse Fachzeitschriften wie das Titanic-Magazin oder an unsere Kontaktpersonen des Mossad weiterzuleiten. Habt ihr dagegen Bedenken? Sagt es nur, wir brauchen das Geld eigentlich gerade gar nicht so dringend.

Bleibt doch in Zukunft in eurem Kirchenkreis. Feiert eure hohen Würdenträger und ladet Desmond Tutu doch mal zum Tee ein. Der denkt sicher genauso wenig antisemitisch wie Günter Grass. Davon kann man ausgehen, Nobelpreise werden ja bekanntlich nur an gute und gerechte Menschen vergeben.

Anna Arthur für Faites Votre Jeu!



Mahnwache in Frankfurt zu Gaza
19.07.2014

Am Samstag, 19.07.2014 haben sich Mitglieder des „Palästina-Forum-Nahost" und des „Aktionskreis Palästina" am Brockhausbrunnen in der Frankfurter Fußgängerzone zu einer Mahnwache eingefunden, um der Opfer der israelischen militärischen Aggression zu gedenken und ein Ende der Angriffe zu fordern.
An interessierte Passanten wurden Flugblätter mit dem Appell „Stoppt das Massaker in Gaza! Schluss mit der Bombardierung und Abriegelung Gazas!" verteilt; die wir wegen der überraschend großen Resonanz nachdrucken mussten.
Auf kleinen Kärtchen waren die Namen und das Alter all der bis dahin bekannt gewordenen getöteten Palästinenser – einschließlich ganzer Familien – festgehalten und auf einer langen Liste ausgelegt, um auch den palästinensischen Opfern einen Namen zu geben und sie aus der Namenlosigkeit kalter Zahlenkolonnen zu holen.

Mahnwache am 28.06. 2014

Am 28. Juni fand unter interessierter Anteilnahme und regem Zuspruch, auch von jüdischer Seite, unsere monatliche Mahnwache am Brockhausbrunnen auf der Zeil statt. Thema waren die Aktionen der israelischen Regierung und des Militärs nach der Entführung dreier jüdischer Talmutschüler. Unsere Position verdeutlichten wir anhand der Stellungnahme der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden. Sie wurde groß und in gut lesbarer Kopie Sam Stand ausgehängt.Nicht wenige kamen, um diesen Kommentar zur Kenntnis zunehmen, den sie so in den Mediennicht vertreten finden. Es gab eine breite Zustimmung.



Mahnwache am 26.05.2012

Hauptmotto war wieder "Palästina in die UNO" und das besondere Thema am 26. Mai: "erfolgreicher gewaltfreier Kampf der  hungerstreikenden PalästinenserInnen".
An unserem Zeltstand auf der Zeil am Brockhausbrunnen hatten die fünf, unsere Gruppe Vertretenden von 13.30 - 17.30 Uhr cirka 200 Kurzgespräche mit Vorübergehenden  - in der Mehrzahl Menschen mit Migrationshintergrund. Wir haben über den Hungerstreik palästinensischer Gefangener in israelischen Gefängnissen, die erreichten Verbesserungen der Haftbedingungen. Besonderen Raum nahmen
dabei Informationen über die völkerrechtswidrige Administrationshaft ein.
Eine Postkarte an Bundespräsidenten Gauck, der vom 28. - 30. Mai in Israel weilte, haben 37 Personen gleich unterschrieben und mit der
palästinensischen Marke frankiert. 43 Postkarten wurden zudem mitgenommen, um sie eigenhändig abzuschicken. Auf der Postkarte fragen wir den Herrn Bundespräsidenten, ob er von Yad Vashem auch einen Blick auf Deir Yassin vis à vis geworfen hat, Ort des Massakers an den Palästinensern, mit dem die Nakba begann. "Wir warten auf ein Wort von Ihnen zu den Gefangenen in Israel".
Diese Kartenaktion wird  am 16. - 17. Juni  in Offenbach fortgesetzt.


Mahnwache am 26.04.2014 auf der Zeil

Am 26. 04. waren wir mit unserem Stand wieder am Brockhausbrunnen präsent.  6 Mitglieder das Palästina-Forums standen bereit, um über die aktuellen Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Fatah und Hamas, aber auch
über die neuesten Verbrechen gegen Palästinenser unter israelischer Besatzung zu informieren. Mit Solidaritätsliedern unterstützt wurden wir dabei von dem unermüdlichen Ernesto Schwarz von den Freidenkern.
Zwei Fußballspieler der palästinensischen Nationalmannschaft (17 und 19 Jahre alt) wurden am 31. Januar auf ihrem Weg vom Training im Faisal-al-Husseini-Stadion nach Hause, als sie sich dem Checkpoint näherten, von israelischen Soldaten gezielt in die Füße geschossen und von Wachhunden durch Bisse schwer verletzt. Verlegt ins Hussein Medical Center in Amman / Jordanien erfuhren sie, daß Fußball nicht mehr Teil ihrer Zukunft sein kann.
Dies ist nur der letzte von vielen „Zwischenfällen“, bei denen die israelische Armee und ihre Sicherheitskräfte palästinensische Profifußballspieler im Visier hatten. Getötet, verletzt, inhaftiert worden zu sein, das war und ist die Realität für eine Reihe von Mitgliedern des palästinensischen Nationalteams in den letzten fünf Jahren. Dazu kommt die systematische Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Spieler innerhalb der Westbank und zwischen der Westbank und Gaza durch die israelische Besatzungsmacht, die Verhinderung der Teilnahme an internationalen Wettbewerben, die Beschränkung der Importe von Sportausrüstungen und eine Vielzahl anderer Schikanen.
Kann man ermessen, was die palästinensische Fußballnationalmannschaft bedeutet für ein Volk, eine Nation, der ihre eigene Staatlichkeit verweigert wird? Die Spieler anzugreifen, bedeutet ein Stück Hoffnung des palästinensischen Volks anzugreifen. Der Vorsitzende des palästinensischen Fußballverbands, Jibril al-Rajoub, sucht weltweit Unterstützung für die Durchsetzung ultimativer Sanktionen gegen Israel. Er verlangt den Ausschluß aus der FIFA und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Die Mitgliedschaft des isaelischen Fußballverbands in den internationalen Verbänden sollte aufgehoben werden, bis Israel die Menschenrechte der Palästinenser respektiert und internationales Recht einhält, damit auch den palästinensischen Fußballspielern ermöglichen wird, ungehindert an internationalen Spielen und Turnieren teilzunehmen.
Das Palästina-Forum-Nahost, Frankfurt/M. unterstützt die Petition al-Rajoubs.

Jetzt ist es Zeit, nicht nur für Sportinitiativen, diese Petition mit einer Mail an die FIFA und das IOC zu unterstützen!



Anis Hamadeh
Der Fall Palästina neu aufgerollt

Mo. 11.06. 2012, 19.30 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, Frankfurt/M.

Vortrag mit Diskussion über den Stand der Dinge in Palästina / Israel und darüber, was wir tun können.
Anis Hamadeh (Anis Online)  aus Mainz ist Islamwissenschaftler, Palästina-Experte und Künstler. Sein aktueller Essay "Der Fall Palästina neu aufgerollt" wurde kürzlich in der Neuen Rheinischen Zeitung veröffentlicht. Er stammt aus dem Manuskript "Palästina-Anthologie" die von Noam Chomsky und Johan Galtung unterstützt wird."

 
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